Vortrag
Veranstaltung am: 25.02.2026
Zeit: 10:00 – 11:00 Uhr
Referent:innen: Rechtsanwalt Janko Geßner, Rechtsanwalt Philipp Buslowicz, LL.M., Rechtsanwältin Anne Sophia Fritsch, LL.M.
Veranstalter: DOMBERT Akademie GmbH
Inhalt der Veranstaltung
Die In-House-Vergabe ist für kommunale Auftraggeber ein zentrales Instrument zur effizienten Aufgabenwahrnehmung. Die aktuelle Rechtsprechung des Europäischer Gerichtshof gibt Anlass, die rechtlichen Voraussetzungen und bestehenden Gestaltungsmodelle kritisch zu überprüfen. Insbesondere bei Konzern-, Holding- und Beteiligungsstrukturen zeigt sich, dass formale Konstruktionen allein nicht mehr ausreichen, um eine vergaberechtsfreie Beauftragung rechtssicher zu begründen.
Das Seminar stellt systematisch die Voraussetzungen der In-House-Vergabe dar und ordnet sie unter Berücksichtigung der jüngsten EuGH-Rechtsprechung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die zulässigen Gestaltungsspielräume, die Abgrenzung zu vergabepflichtigen Konstellationen sowie praktische Prüfungs- und Dokumentationsanforderungen für kommunale Auftraggeber.
Die Köpfe hinter der Veranstaltung.
ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Gründungspartner von DOMBERT Rechtsanwälte. Er leitet die Praxisgruppe „Öffentliche Aufträge und Vergabe”. Darüber hinaus nimmt er einen Lehrauftrag zum Thema Vergaberecht an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg wahr.
ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht und seit 2020 bei DOMBERT Rechtsanwälte tätig. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind das Öffentliche Wirtschafts- und Vergaberecht. Er berät vor allem die öffentliche Hand bei der Gestaltung komplexer Beschaffungsvorgänge.
ist seit 2025 Rechtsanwältin in der Kanzlei und berät öffentliche Auftraggeber im Vergabe-, Bau- und Architektenrecht von der Ausschreibung bis zur Umsetzung von Bau- und Planvorgaben. Zuvor war sie als Rechtsanwältin in Leipzig sowie in Spanien im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr der DACH-Staaten tätig.